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Stillose Attacken der SPD bei Thema Urnenwand

„Nachtreten“ in Diskussion um Urnenwände fällt auf SPD selbst zurück – Stillose Argumentation bei sensiblem und wichtigen Thema

MO, 22.09.08 - Die Wogen in der Diskussion um die Einführung von Urnenwänden sind in der letzten Woche einmal mehr hochgeschlagen. Die SPD im Illinger Gemeindeverband meinte nach bereits erfolgter öffentlicher Darstellung des Themas nochmals „Nachtreten“ zu müssen und der CDU die Brüskierung aller Ortsräte vorzuwerfen, nur weil sie – wie einstimmig (!!!) im Ausschuss des Gemeinderates beschlossen – vor einer abschließenden Befassung des Themas im Gemeinderat darauf bestand, Urnenwände auf dem Hauptfriedhof in Saarbrücken sowie die bestehenden Urnenwände in Eppelborn und Dirmingen zu besuchen. Damit wollte sich der zuständige Fachausschuss ein Bild von verschiedenen, mehr oder minder gelungener Mustern verschaffen, bevor der Gemeinderat einen abschließenden Beschluss zum Thema und damit eine Änderung der Friedhofsatzung vornimmt. Interessant zudem in diesem Zusammenhang, dass die Anregung zu dieser gesamten Vorgehensweise von einem SPD-Mitglied im Gemeinderat kam!

Roman Baltes, Vorsitzender der Illinger Gemeinde-CDU: „Warum die SPD diese Zusammenhänge in ihrem Veröffentlichungen – versehen mit dem Konterfei ihres Fraktionsvorsitzenden – offenbar vergessen hat oder vergessen machen wollte, ist für uns nicht zu beantworten. Vielleicht gibt es ja auch in der SPD zum Thema verschiedene Meinungen? Allerdings ist es dann absolut stillos zur Stimmungsmache bei solchem Klein-Klein noch alle Ortsräte der Gemeinde Illingen mit in die Debatte hineinzuziehen und für alle Ortsratsmitglieder der Gemeinde eine `Brüskierung´ festzustellen, die so nicht zutreffen kann – allein aufgrund der Faktenlage. Zumal beim sensiblen Thema Tod und Trauer. Dabei will die CDU vor dem Beschluss zum Erstellen einer  neuen Friedhofssatzung für die Gemeinde Illingen lediglich alle Fakten nochmals beraten sehen. Das gesamte Thema kann in der Zwischenzeit ebenfalls weiter mit der Bevölkerung beraten werden. Denn: Gründlichkeit geht hier vor Schnelligkeit! Wir werden bei allem darauf achten, dass unsere heimatliche Friedhofskultur auch weiterhin ihren Namen verdient. Vielleicht macht es dabei auch Sinn, eine entsprechende Veranstaltungsreihe der katholischen Pfarrgemeinde Wemmetsweiler-Merchweiler am 12. November in der Wemmetsweiler Begegnungsstätte zu besuchen. Dort spricht um 19:30 Uhr Diakon Eberhard Roevenstrunk (ständiger Diakon in Saarbrücken St. Jakob, engagiert in der Trauerbegleitung des St. Jakobus-Hospizes sowie in der Notfallseelsorge) zum Thema `Sterbe- und Beerdigungskultur: Rituale und Umgang mit Toten´. Der Illinger CDU-Gemeindeverband wird sicher dort vertreten sein!“

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