Beschlüsse korrekt dargestellt – Das Dilemma eines Doppelmandats
Beschlüsse korrekt dargestellt – Das Dilemma eines Doppelmandats
Na hoppla. Ein Aufschrei der SPD geht durch das Land, weil die Opposition Druck macht. Natürlich sehen die Genossen aus Uchtelfangen das Ergebnis der Haushaltsberatungen anders, aber bitteschön, die Beschlüsse wurden unsererseits korrekt dargestellt. Und wenn im politischen Wettbewerb eine Partei eine Entscheidung des politischen Mitbewerbers für nicht gut befindet, darf sie dies in einer Demokratie doch äußern. Wir kennen das Dilemma, wenn bei der Wahrnehmung eines Doppelmandats unterschiedliche Meinungen zu vertreten sind. So im Falle der mobilen Bühne für unsere Halle oder auch der Dechant-Knauf-Straße. Im Ortsrat dafür, im Gemeinderat dagegen. Der Fraktionszwang verlangt es. Da müssen sich Joachim Herber und Cilly Kartes schon Kritik gefallen lassen. Fakt ist aber, dass der CDU-Antrag zur Anschaffung einer Zuschauerbühne abgelehnt und der Ausbau der Dechant-Knauf-Straße ins nächste Jahr verschoben wurde. Das und nichts anderes haben wir der Bevölkerung mitgeteilt. Und damit wollen wir es auch belassen.
Wichtig ist vielmehr, dass nunmehr die Sanierung der Halle endlich zu Potte kommt. Die Initiative hierzu ging eindeutig von der CDU aus, doch was nutzt dies uns oder der Bevölkerung, wenn der Bescheid aus dem Umweltministerium weiter auf sich warten lässt. Erfreulich ist für uns, dass die Uchtelfanger SPD signalisiert hat, nicht nur die Anschaffung einer Tribüne sondern auch die Erneuerung der Tische und Stühle in der Halle umsetzen zu wollen. Diese Aussage ist für uns und sicher auch die Uchtelfanger Bevölkerung interessanter wie die politische Streiterei. Wichtig ist, was hinten rauskommt – hat einmal ein berühmter Politiker gesagt.




