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CDU will Illinger Viehmarkt jährlich in unveränderter Form!

Heftig diskutiert wurde in der Gemeinderatssitzung der letzten Woche das Thema: „Fortführung des Illinger Viehmarktes“.

Hatte die SPD noch im Rahmen der Haushaltsberatungen 2009 und bereits davor, vehement gefordert, dass der bereits viermal durchgeführte Illinger Viehmarkt in dieser Form und mit den damit verbundenen Kosten, so nicht mehr stattfinden sollte, wollte man nun davon nichts mehr wissen.

Bürgermeister König hatte vor einer Woche in der Presse erklärt, dass in diesem Jahr der Viehmarkt nicht stattfinden könne. Grund dafür: Die derzeitige Ratsmehrheit aus SPD, Die LINKE und Grünen, hatte keine Kostenübernahme für diese Veranstaltung in ihrer bisherigen Form signalisiert.

Somit konnte Bürgermeister König natürlich auch keine Vorbereitungen, die immer auch mit letztlich kostenträchtigen Verträgen verbunden sind, in Auftrag geben.  

 

Die Illinger CDU-Gemeinderatsfraktion erklärte durch ihren Fraktionsvorsitzenden Alfons Vogtel klar, wo die Richtung hingehen muss.

Wir wollen den Viehmarkt wieder jährlich und zwar in der Form, wie er auch in der Vergangenheit durchgeführt wurde, veranstalten. Mögliche Kompensierungen bei den Kosten wurden bereits in den vergangenen Jahren jährlich neu ausgelotet. Das soll auch künftig so bleiben.

Illingen hat mit dem Viehmarkt ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen Kommunen unserer Region. Der Besuch von 20.000 Gästen im Jahre 2009 habe dies eindrucksvoll bewiesen.

 

Der Beschluss der Links- Kooperation, den Viehmarkt im Jahre 2010 nun mit aller Gewalt im September durchzuführen, halten wir für rein politisch motiviert.

Im September 2010 sind bereits einige Parallelveranstaltungen in unserer Region vorgesehen, die merklich Einfluss auf einen in Illingen durchzuführenden Viehmarkt hätten. Auch wird zu prüfen sein, in wie fern andere Mitveranstalter verfügbar sein werden.   

 

Der Illinger Viehmarkt ist eine qualitativ hochwertige Veranstaltung, die der frühzeitigen Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und Verbände bedarf. Wir befürchten, dass dieser Standard in einem Hau- Ruck- Verfahren nicht zu halten ist. Darum tritt die CDU-Gemeinderatsfraktion für die jährliche Durchführung dieser Veranstaltung, wieder ab Mai 2011ein. 

Natürlich müsse man, wenn möglich, Kosten sparen. Die Veranstaltung dürfe wegen ihrer besonderen Bedeutung aber nicht in die „Drittklassigkeit“ abrutschen. 

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